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    Realisierungswettbewerb Bauquartier MK 3 am Bauhausplatz München

    OrtMünchen
    FlächeBGF 12.071 m2
    Wohneinheiten23
    AusloberQuartierplatz Gate Munich GmbH
    Landschaftgrabner + huber landschaftsarchitekten partnerschaft
    VisualisierungJonas Bloch
    StatusWettbewerb 03/ 2015, 1. Preis
    Datum2015
    MitarbeitIna-Maria Schmidbauer, Patrick von Ridder, Peter Scheller, Charlotte Meyer, Katharina Püschel, Przemyslav Skrypczyk

    Das Ensemble der zwei Gebäude interpretiert die stadträumliche Situation am Bauhausplatz auf eigenständige Weise. Die Setzung des Stadtbausteins auf den Bauhausplatz erweitert diesen um neue Teilräume und die stadträumlich wichtige Verbindung zur Trambahn. Es schafft durch die Positionierung, Höhenstaffelung sowie die angebotene Nutzungsverteilung neue, differenziert proportionierte urbane Teilräume. Der Bauhausplatz wird durch und mit den Gebäuden nach Westen erweitert.

    Der Hochpunkt im Südwesten stellt einen angemessenen Maßstab zu dem übergeordneten Freiraum mit Trambahnhalt dar und wirkt als Zeichen für den neuen Stadtteil. Vereinzelt gesetzte Freiraumelemente wie Baumpflanzungen kombiniert mit Bankelementen und Schnitthecken zonieren den Freibereich ohne die Durchlässigkeit und Querbezüge zu stören.

    Die freistehenden Gebäude erhöhen die Aufenthaltsqualität durch gut belichtete, öffentliche Bereiche im Erdgeschoß. Die dem Platz zugewandte Arkade im Geschäftshaus ist Vorzone für Büroadresse und die Ladenlokale. In der Passage findet sich auch der Eingang zu den Wohnungen die im südlichen Baustein als Mehrspänner organisiert sind. Der südliche Bauteil bietet Raum für eine gastronomische Nutzung. Darüber, im ersten Obergeschoß, finden sich flexibel nutzbare Büro- und Dienstleistungseinheiten.

    Im Hochpunkt in den oberen fünf Etagen finden sich gut belichtete, verschieden große Wohnungen, die nach Südwest und Südost orientiert sind und überwiegend die Schule im Süden überblicken.

    Die beiden Gebäude zeigen sich als elegante offene Häuser. Die Fassaden gliedern sich in beiden Bauteilen vertikal in eine öffentliche Erdgeschoßzone mit einem darüber angeordnetem Geschoß, dessen außen bündige Fenster den Eindruck eines gemeinsamen, städtischen Sockels verstärken, und beide Gebäude in einen starken Zusammenhang bringen. Über dieser verbindenden Sockelzone entwickeln sich beide Häuser entsprechend Ihrer Nutzungen differenziert. Dabei bleiben sie in Proportionen und Materialität verwandt

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